Yoga-Ausbildung

Die Yoga-Ausbildung zum/zur klassischen Yogalehrer/in beginnt im August 2019!

Sie möchten Ihre Yoga-Praxis vertiefen?

Sie möchten mehr wissen über die vielfältigen Übungen und ihre Anwendungen im privaten und beruflichen Alltag?

Sie interessieren sich für die philosophischen Hintergründe des Yoga-Trends?

In der 2-jährigen Yoga-Ausbildung zum/zur klassischen Yogalehrer/in lernen Sie alles, was Sie für den privaten und beruflichen Einsatz von Yoga und Yogaübungen wissen müssen. Yoga wird in der traditionellen Art Indiens unterrichtet: «Satsanga» bedeutet, sich zusammenzusetzen und gemeinsam spirituelle Themen zu vertiefen. Vorträge, Fragestunden und Diskussionen führen zu einem besseren Verständnis der Theorie.

Der Yoga-Lehrgang dauert 2 Jahre. Er umfasst 240 Stunden, was 320 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten entspricht. Diese Unterrichtseinheiten sind verteilt auf 16 Wochenenden. Am 17. Wochenende findet die Abschlussprüfung statt.

Die detaillierte Dokumentation und die Terminliste erhalten Sie auf Anfrage unter info@sat-cit-ananda.ch oder Telefon 079 669 43 53.

Klassisches Yoga in der Tradition von Yogi Paramapadma Dhiranandaji

1986 hat Paramapadma Dhiranandaji in Schorndorf (D) eine Yogalehrer-Ausbildung gegründet, welche seit 1998 in Speicher (CH) stattfindet. Es war seine Absicht, den Student/innen ein solides Fundament in Yogaphilosophie zu vermitteln und sie in der Unterrichtspraxis zu schulen. Im Laufe der Zeit hat er einigen der von ihm ausgebildeten Yogalehrer/innen den Titel „Yogacharya“ verliehen und sie dazu autorisiert, in der Tradition seiner Yogalehrer-Ausbildung eigene Lehrgänge aufzubauen (siehe www.yogidhirananda.ch).

Einige Kennzeichen und Spezialitäten dieser Ausbildung sind:

  1. Spirituelle Ausrichtung: Ob nun Körperübungen (Asanas) ausgeführt, Atemübungen (Pranayama) praktiziert oder Meditationsübungen gemacht werden – das zentrale Element ist, dass die Yogaübungen „mit Yoga“ gemacht werden. Das heisst, dass der Übende sich der Einheit mit Atma (der Seele) bewusst ist und in diesem Bewusstsein die Übungen ausführt.
  2. Konzentration und Atmung: Während den Übungen konzentriert sich der Übende auf bestimmte Körperregionen und nimmt die Übungen mit normaler Atmung ein. Dadurch lenkt der Übende seine Aufmerksamkeit nach innen, hört auf seine innere Führung, die ihn durch die Übung leitet. Er erhöht dadurch die Intensität der Übung.
  3. Entspannung und Spüren der Wirkungen: Bei einigen Übungen entspannt sich der Praktizierende nach jeder Runde, sicher aber nach der letzten Runde in Savasana (Totenstellung). Durch diese Entspannung, in welcher sich der Übende auf die Wirkung der Übung konzentriert, entfaltet sich erst die ganze Wirkung. In der Stellung wird die Blutzirkulation ein wenig eingeschränkt, so dass sie in der nachfolgenden Entspannung umso stärker wird. Auf diese Weise werden die Organe, Muskeln, alle Zellen gestärkt und regeneriert. Diese Wirkung kann sich nicht voll entfalten, wenn – wie in anderen Yogarichtungen – die Entspannung zu kurz oder nur zum Abschluss gemacht wird.
  4. Üben mehrerer Runden: In der Yogatradition von Paramapadma Dhiranandaji werden von den meisten Übungen mehrere Runden praktiziert. Dadurch wird der Körper langsam und bewusst in eine Position geführt.
  5. Einschränkungen: in vielen Fällen können Yogaübungen helfen, körperliche Beschwerden zu lindern oder zu heilen. Aber genau so sind nicht alle Yogaübungen für alle Menschen in allen Situationen geeignet. Zum Beispiel soll die Hypophyse von Kindern nicht zu früh angeregt werden, weshalb vor 12 Jahren Umkehrübungen vermieden werden sollten. Diese Einschränkung wird nicht in allen Yogaschulen gemacht! In der Yogatradition von Paramapadma Dhiranandaji praktizieren wir Yogaübungen bewusst – dazu gehört das Beachten der Einschränkungen.